BGF - Achtsamer Umgang mit sich selbst und MA (MBSR)

Mindfulness Based Stress Reduction: Beobachten, fühlen, entschleunigen

Viele Menschen hetzen bei der Arbeit / in ihrem täglichen Leben von einem Punkt der To-do-Liste zum nächsten. Dabei fällt es schwer, sich selbst gerecht zu werden. Doch es gibt eine Möglichkeit, das eigene Handeln zu entschleunigen: mit Achtsamkeit (engl. Mindfulness Based Stress Reduction, MBSR). Sie lässt sich einfach in den Alltag integrieren - und kommt ganz ohne "esoterischen Budenzauber" aus. Wer lernt, Momente bewusst zu erleben und auf sein Inneres zu horchen, schützt seine Psyche. Schon wenige achtsame Momente am Tag erhöhen die Lebensqualität, machen zufriedener im Beruf und können sogar einem Burnout vorbeugen. Viel nötig ist dafür nicht: Bereits kleine Achtsamkeitsübungen gönnen der Psyche ab und an eine Auszeit - ganz ohne Hilfsmittel, zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Die Teilnehmer/innen lernen ihre Stressmuster und Ressourcen auf ungewohnte Weise kennen und entdecken durch Konzentration innere und äußere Freiräume. Sie steigern ihre Selbstwahrnehmung, spüren Warnsignale rechtzeitig und finden neue Wege, mit Belastungen besser umzugehen und ihre Energie ökonomisch einzusetzen.

  • Achtsamkeit kann ein wichtiger Baustein für eine gesundheitsorientierte Führung sein. Führungskräfte, die mehr Gelassenheit, Authentizität und Klarheit erleben und ausstrahlen, erhöhen ihre Stresskompetenz, gehen besser mit sich selbst um, drücken mehr Wertschätzung aus und wirken dadurch als Vorbild.
     
  • Führungskräfte können Achtsamkeit auch im Rahmen eines Coachings lernen. Die Übungen helfen, die eigene Haltung und den Umgang mit Mitarbeitern zu reflektieren. Sie sensibilisieren dafür, die eigenen Grenzen zu spüren und Überlastungssignale bei Mitarbeitern zu erkennen und gegenzusteuern.
     
  • Im Rahmen von Teamentwicklung und Organisationsentwicklung kann Achtsamkeit  auch zu einem Teil der Unternehmenskultur werden, wenn es zu Unternehmen und Führungskultur passt. Nicht nur als Absichtserklärung im Leitbild, sondern ganz konkret. Selbstentwickelte Spielregeln für eine wertschätzende Kommunikation sind Beispiele für gelebte Achtsamkeit.

Quelle: Institut für Life-Cycle-Coaching

Für Achtsamkeitstrainings in Unternehmen gibt es verschiedene Formate, die flexibel angepasst werden können: Impuls-Vorträge im Rahmen der betriebl. Gesundheitsförderung (BGF), mehrwöchig verteilte Pausen- oder Feierabendkurse, 1-3-tägige Kennenlernkurse.

Keine. Achtsamkeit ist aber keine süße Pille, das Training ist durchaus herausfordernd und gerade dadurch wirksam.

Achtsamkeitstrainings eignen sich:

  • als zentrales Element von Teamentwicklungsmaßnahmen
  • als Präventionsseminare im Rahmen des Gesundheitsmanagements
  • zur Erweiterung der persönlichen Führungskompetenz
  • zur Vertiefung des Führungskräftecoachings 
  • als Grundlage für Veränderungen in der Unternehmenskultur


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